Abschlussbericht

11 09 2012

Wir haben es tatsächlich noch geschafft unser Auto verkauft zu bekommen. Okay, wir waren uns der Sache bewusst dass es wahrscheinlich ein wenig schwieriger werder wird ein Backpacker-Auto in Broome zu verkaufen, auf Grund dessen das dort nur 20.000 Leute leben, davon viele Aboriginis, und die Anzahl der Backpacker dort nicht so groß ist. Nachdem wir, bzw ich mich ein wenig verpokert hatte, um noch einen guten Preis zu erzielen , gingen wir die letzten Tage zum Händler und versuchten es dort zu verkaufen. Dieser hatte uns allerdings nur 500 $ angeboten. Letzendlich haben wir das Auto dann an einern anderen Backpacker für 700$ verkauft, der es versuchte weiter zu verkaufen. Was daraus nun geworden ist weiss man nicht.

Wärend wir in Broome waren, waren auch einige Cyklons angesagt, glücklicherweise hatten die sich alle erst über Broome gebildet, sodass wir lediglich extreme Regenschauer mitbekommen hatten. Glück des tüchtigen! =)

Dann trennte sich unsere Gruppe auch schon. Henrike flog zurück nach Deutschland, Mareike wollte die Ostküste von Cairns aus starten, und runter reisen, und ich wollte erstmal ein wenig Geld verdienen. Also ging mein Flug nach Brisbane. An den Flughafen Australiens (evtl. überall) gibt es immer Stichprobekontrollen bei Passagieren, ob die nicht irgendwelche Keime an den Klamotten oder Taschen haben. ca. 5 % aller Passergiere müssen sich einen solchen unterziehen. Und an diesem Flughafen in Broome haben sie das erste mal entdeckt dass ich genau der richtige für einen solchen „Streifentest“ bin. Das zweite mal wurde es dann nach unser Zwischenlandung in Perth weiter praktiziert, als ich schon wieder ausgewählt wurde. Bevor ich allerdings von Perth aus weiterflog, hatte ich noch einen Tag dort, den ich damit verbrachte 2 Stunden lang zu einer Insel zu laufen (Harries Island), auf der angeblich freilebende Kängurus zu sehen sein sollen. Da Mareike auch einen Zwischenstop in Perth eingelegt hatte, waren wir bei 35 – 40 grad auf dieser Insel ca. 2 Stunden am Känguru suchen. Außer uns war sonst auch nieman dort. Erst kurz vor dem Ausgang der Insel fanden wir im letzten Busch doch noch welche. Und somit konnte ich dann zum ersten Mal ein freilebendes Känguru streicheln. Dieses lag zwar dösend im Schatten vom Busch, hat sich allerdings von meinen „Annäherungs“- Versuchen nicht stören lassen. Fazit vom Känguru = sehr weiches Fell, so zumindest habe ich es in meinem sehr „regelmäßig“ geführtem Tagebuch geschrieben.

Dann gings nach Brisbane. Dort im Hostel angekommen (morgens um 10 Uhr , nach einem 4 Stunden Flug), habe ich meine Sachen aufs gemütliche 16-Mann Zimmer gebracht und direkt versucht einen Job zu finden. Neben dem Hostel, und vor Chinatown befand sich ein Reiseveranstalter, welcher Touren für Backpacker innerhalb Australiens bucht (PeterPans). Da dieser Laden in allen großen Städten Australiens vertreten ist, kannte ich den schon. Also habe ich dort direkt nachgefragt ob ich dort arbeiten kann. Ab dem Zeitpunkt habe ich dann täglich 4 Stunden damit verbracht „Free-Internet-Cards“ zu verteilen, und muss Leute ansprechen ob diese nicht eine Tour buchen wollen. Wie das halt in diesem Buisness so ist, wurde ich oft auch abgewiesen, allerdings gerät man in Australien auch oft in einen Smalltalk  durch diesen Job. Sodass ich oft auch andere Backpacker getroffen hatte, mit denen ich mich somit ab und zu verabredete.

In dem Hostel habe ich dann auch nochmal die Mona getroffen, mit welcher ich anfangs zusammen mit Nele noch gereist war.

Meine Mahlzeiten waren für die 3 Wochen Aufenthalt in Brisbane auch eher eintönig, falls es mal kein Toast mit Erdnussbutter + Nuttella gab, gab es Nudel mit Thunfisch bzw. ab und zu gönnte ich mir auch mal einen McDonalds oder Subwaybesuch!

Eines Tages habe ich dann die Tanja aus Hamburg kennen gelernt, diese war auch alleine am reisen und wollte unbedingt in den Australia Zoo, der von Steve Irwin gegründet wurde (Crocodile Hunter). Also hatte ich mich breitschlagen lassen die 50 Euro Eintritt zu bezahlen. Der Zoo war schon recht beeindruckend, es gab große Shows mit Krokodilen und Schlangen+ Elefanten etc. aber letztendlich war es halt ein Zoo. Wobei ich schon sagen muss das es einer der besseren war, in dem ich jemals war. Man konnte vor Ort auch Bilder zusammen mit Koalabären machen. Viele (auch Tanja) wollen ja unbedingt ein solches Foto haben, wenn sie denn schonmal in Australien sind. Alledings kostet der Spass ca. 15 €, was meines erachtens ein wenig zu teuer war. Naja, dadurch haben wir dann ncoh Amy aus England und Melissa aus der Schwez kennen gelernt, die auch dort ein Foto machen ließen und alleine im Zoo waren, und somit hatte sich auch schon unsere „lustige“ Tages-Zoo-Truppe gefunden.

Anfangs habe ich in Brinsbane auch noch versucht einen anderen Job zu finden, am besten irgendwo im Outback auf einer Farm. Da man aber mindestens 3 Monate überall arbeiten soll, und ich nur 1 Monat dafür eingeplant hatte, klappte das mit dem Farm-Job nicht. Sodass ich mich dazu entschloss die letzten beiden Monate mit Reisen zu verbringen. Und so stellte ich nach vollendeter Arbeit täglich meinen Reiseplan zusammen, damit auch noch ganz Australien in den Geschmack kommt, behaupten zu dürfen „Eike Ree….“ war schonmal hier in dieser Stadt/Dorf/Busch.

Als ich dann die positive Nachricht aus Deutschland bekam, dass ich im Juni wieder bei meinem alten Arbeitgeber anfangen darf, konnte ich noch einige Touren mehr machen als ursprünglich angedacht.



Sydney & die Westkueste

24 02 2011

Moin Moin aus Broome!

Kaengurus

In den folgenden Zeilen folgt ein 2-Monats-Bericht.

Zwischen Weihnachten und Neujahr wurden nochmals intensiv alle Straende Sydneys erkundet, sodass ich nun auch sagen kann welcher der Beste ist, und zwar der Manly Beach.

Am Silvestertag wurde frueh aufgestanden, und zwar um 5:30 Uhr morgens, damit wir uns auch den besten Platz sicher konnten. Zusammen mit Mareike, Henrike, Anna, Kerstin, Philipp, Isabell und Jan haben wir unser Proviant zusammen gepackt und uns auf dem Weg gemacht. Angekommen um 08:00 Uhr konnten wir uns dann auch einen Platz in der ersten Reihe sichern. Am Blues Point Reserve, hatten wir direkt vor uns die Harbour Bridge und konnten hinter ihr auch das Opern Haus sehen. Das warten bis es Abend wurde war gar nicht mal so ermuedigend und langweilig wie gedacht. Die Wettertemperatur war bei ungefaehr 30 Grad nicht zwingend angenehm, aber dadurch dass wir genug Leute waren konnten sich einige immer wieder im Schatten ausruhen. Den Tagueber haben wir dann die von mir und Philipp zubereiteten Frikadellen verzehrt. Ausserdem gab es noch Wraps und Toastbrot; Gourmet-Silvester-Essen quasi! Am Nachmittag  tauchte am Himmel ein Heiratsantrag auf, eine Red-Bull-Airrace Show wurde abgeliefert und diverse Smileys und weitere Schriftzuege wie „Jesus lives“ wurden ebenfalls mit Hilfe eines Flugzeugs in den Himmel gemalt. Im Wasser schipperten dann einige Poser-Boote rum, eines davon machte dann auch direkt vor uns Halt um den Anker zu werfen, somit hatten wir dann auch Musik. Als es 21:00 Uhr wurde, begann das Kinder-Feuerwerk, was bis dato wohl das gigantischste Feuerwerk war, welches ich jemals gesehen hatte. Im Anschluss gab es noch eine Bootsparade, wo viele beleuchtete Boote unter der Harbour-Bridge entlangfuhren.  Als es Mitternacht wurde haben wir leider zuvor nirgends einen Countdown entdecken koennen, und waren somit ein wenig ueberrascht als das Feuerwerk startete. Feuerwerkskoerper ueber Feuerwerkskoerper, an 4 Stellen rund um die Harbour-Bridge gingen in die Luft, 12-Minuten lang staunten man ueber das dort in die Luft geworfene Geld. 7 Tonnen Feuerwerkskoerper sollen das gewesen sein. Also ich kann nur jeden empfehlen der ueber Silvester in Australien ist, dort hin zu fahren. Da wir den ganzen Tag auf Achse waren sind wir dann auch um 2:30 Uhr im Hostel wieder angekommen und so ins Bett gefallen.

Am naechsten Tag haben wir dann auch bis 15 Uhr geschlafen. Anna, Kerstin, Mareike, Henrike und ich sind dann mal in den Botanischen Garten gegangen. Ueberall sah man dort riesige Fledermaeuse und Kakadus, zudem noch ein paar Pflanzen, aber das ist bis dato noch nicht mein Hauptaugenmerk, kommt vielleicht noch im Alter 😉 …

Am 02. Januar dann haben wir unsere Reiseroute geaendert. Geplant war das wir die Ostkueste hochreisen wollen (also Henrike, Mareike und meine Wenigkeit) Da aber noerdlich von Brisbane weite Teile des Landes Ueberschwemmt waren haben wir uns ueberlegt in den Westen zu fliegen. Also buchten wir uns einen Flug nach Perth, 180 $ kostet der Spass pro Person, man fliegt allerdings auch 4 – 5 Stunden.  Am Abend dann kam eine Erfahrung auf mich zu, die ich so schnell nicht wieder haben moechte. Skeeter, der ca. 32 jahre alte Mann von der Rezeption war schwul, und wollte das wir mit ihm mal in eine Transen-Bar mit kommen. Da er so von der dort abgelieferten Show geschwaermt hatte sind wir einfach mal mitgegangen. Dort angekommen sah man einige „Olivia-Jones-Verschnitte“ auf der Buehne Playback singen und dort vor der Buehne, viele viele homosexuelle Maenner ausgelassen am tanzen. Bis dato war noch alles okay… Dann habe ich mir ein Bier bestellt und musste spueren wie jemand an mir vorbeigehen wollte, und ausversehen seine Hand fuer ca. 2 Sekunden an mein Gesaess platzierte, als das im Laufe des Abends noch 2 mal passierte, widerte ich mich davor schon ziemlich, nichts gegen Schwule, aber das ist nicht so meine Welt. Ich sicherte mir also anschließend einen Platz direkt an der Wand und beobachte wie andere Heteros diese Erfahrungen machen mussten. Das amüsierte mich schon mehr. Insgesamt waren wir  ca. 2 – 3 Stunden dort bevor es wieder zurück zum Hostel ging… Was einen nicht umbringt macht einen nur haerter^^…

Nun sollte auch mal diese Monorail Bahn in Sydney getestet werden, eine Bahn die ca. 5 Meter ueber der Strasse faehrt. Die Fahrt damit hat sich leider als Fehlinvestition herausgestellt, die Aussicht war nicht wirklich atemberaubend, und der Platz auch nur sehr begrenzt. Aus Frust ueber meine Fehlinvestition habe ich mich Abends dann auch direkt mit Jan zum Stromberg gucken verabredet. Sehr angenehm mal wieder so ein „Maenner-Abend“ ohne dabei Angst zu haben…

Einen Tag spaeter dann haben wir uns einen Hot-Dog und Pie beim beruehmten Harry´s geholt, wo auch sehr oft Promis anzutreffen sind, wir haben keinen gesehen, aber Pamela Andersson und Paul Senior von American Chopper waren dort auch schon mal um einen Snack zu verzehren. Wie es dunkel wurde haben wir uns dann noch mal auf den Weg zur Harbour-Bridge gemacht, und uns die Stadt im Dunkeln angeschaut. Gibt schlechtere Skylines…!!!

Die naechsten Tage verbrachte ich dann oft damit Abends Fussball zu spielen, und den Leuten aus den anderen Nationen zu beweisen das die Deutschen es einfach drauf haben ^^…

Eines Tages dann sollte ich fuer eine Nacht den Raum wechseln, da meiner wohl ueberbucht war. Als Entschädigung hat mich Skeeter (der uebrigens weiß das ich nicht schwul bin) zum Essen eingeladen, da ich schon lange nicht mehr richtig gut Essen war, habe ich natuerlich nicht nein gesagt. Dann sind wir zum Deutsch-Österreichischem Restaurant gegangen und es gab ein Jaegerschnitzel mit Roesti, Weissbier und Apfelstrudel und zudem noch Eis zum Nachtisch- sehr genial! Hat auch ein Vermoegen gekostet, aber mir sollte es recht sein, ich war ja schliesslich eingeladen worden. Anschliessend bin ich noch mit Martin und Mareike in die World-Bar, um Gutscheine einzuloesen, feiern kann man in Sydney uebrigens auch…

Am 07. Jan. haben Henrike, Martin und ich dann den Beachwalk in Angriff genommen. Vom Cogee Beach gestartet sind wir dann entlang an den Klippen die Kuste entlang geklettert, bzw gegangen. An einigen Stellen sind die Wellen dann erst an der Klippe gebrochen, sodass riesige Wassermassen dort drüber klatschten. Da haben Martin und ich uns nicht lumpen lassen und uns darunter gestellt. Die erste hat den Martin dann auch direkt umgehauen und die Crocs (Schuhe) ausgezogen und ins Meer gespuelt. Die waren dann erst mal weg. Die 4te oder 5te Welle hat mich dann auch fast ins Stuerzen gebracht, sodass wir schnell weggerannt sind. Heidenspass!^^ Am Abend wurden wir dann noch zum BBQ und DVD gucken vom Jan eingeladen.

Am 12.  sind Henrike und ich nach Parramatta gefahren um mein Flyer-Verteil-Geld abzuholen, hat auch einwandfrei geklappt. Allerdings bekam ich dann eine SMS in der geschrieben stand, dass der Flug am naechsten Tag nach Perth gecancelt wird. Da wir schnellstmoeglichst jetzt weiterreisen wollten, hat Henrike dort auch sofort angerufen, leider haben wir immer nur eine Computerstimme am Telfon gehoert. Nach dem gefuehlten 100sten Versuch hat es dann endlich geklappt und es folgte ein 30 minuetiges Telefongespraech, wo wir am Ende dann sogar einen Qantas Flug, anstelle eines Billig-Airlines Flug bekommen haben. Warum nicht gleich so!?

So sind wir am naechsten Morgen um 03:30 Uhr aufgestanden um zum Flughafen zu fahren. Dort angekommen wollten wir dann elektronisch einchecken, Henrike und Mareike standen auch im System drin, nur ich nicht. Hat am Ende dann aber doch noch geklappt, zwar nicht elektronisch, aber manuell vom Menschen ist ja auch mal ganz schoen 😉 … Im Flugzeug angekommen haben wir auch alle einen Fensterplatz bekommen, und neben uns war der Platz jeweils frei, sodass wir uns breit machen konnten. Im Flugzeug bekamen wir sogar dann auch noch Essen und Trinken, was beim Billig-Flug normal auch nicht gewesen waere. Also muss man sagen das wir in diesem Fall sogar Glueck gehabt haben. =) Am gleichen Tag haben wir dann auch noch einige Termine mit Leuten ausgemacht, die ihr Auto verkaufen wollen. Das erste Auto war zu teuer. Dafuer war das zweite aber sehr guenstig, und komplett mit Campingstuff ausgeruestet. Sodass wir direkt einen Termin zur Gelduebergabe am naechsten Tag vereinbart haben. 20 Minuten bevor wir uns treffen wollten, riefen die Franzosen uns dann an und sagten dass sie das Auto an wen anders verkaufen, na SUPI! Gut, also haben wir dann uns noch weitere Autos angeschaut, ein billigen Ford Falcon, der allerdings nochmal in die Werkstatt muesste und keine Campingausruestung verwaiste. Dafuer aber der naechste Wagen von 2 Deutschen Maedels, der Preis war fuer das Auto auch okay, sodass wir direkt zugeschlagen haben, die beiden meinten aber das sie noch einen Termin haben und sich aber morgen dann nochmal zur Uebergabe melden wollen. Dann klingelte mal wieder das Telefon und die gleiche Story wiederholte sich; Auto wird an wen anders verkauft. Am gleichen Tag haben wir uns dann aber noch den billigen Ford Falcon gekauft, ihn zur Werkstatt gebracht, Campingausruestung gekauft und somit dann insgesamt soviel bezahlt wie wir auch fuer die anderen haetten bezahlen muessen. Da diese ganze Geschichte ueber eine Woche gedauert hat haben wir natuerlich auch die Stadt und 2 Straende erkundet. Bei 33 – 38 Grad bin ich dann auch im Indischen Ozean baden gewesen, und kann nun behaupten dass ich schon in allen Weltozeanen gebadet habe, wer kann dass schon ? =) … Perth ansich ist mehr „weit weg“ als Melbourne oder Sydney, welche doch sehr Europaeisch Modern aufegbaut sind. Perth hat was eigenes, so eigen das ich es eigentlich gar nicht richtig beschreiben kann. Ich versuche es aber mal trotzdem… Die Gebauede sind eher in Besch-Toenen gehalten und ein wenig indisch aufgebaut, aber nicht allzusehr. Ach, einfach mal herkommen und selbst gucken!

Beim Stadtspaziergang haben wir den Swan-River  begutachtet und auch uns mal den Kings-Park angeschaut, welcher wohl das Highlight Perths ist. Dort ist ein Glassteg, welcher auf hoehe der Baumwipfel gebaut ist, und von wo aus man einen Ausblick auf die ganze Stadt hat.

Am Abend vor unserer Abreise haben wir dann noch die Carolin aus Goettingen kennen gelernt, welche den gleichen Plan wie wir hatte, und somit dann mit in unser Boot fiel. Also waren wir nun  4 Leute die die Westkueste rauffahren.

Am Tag der Abreise haben wir noch eine Matratze vom Sperrmüll geholt, und in unseren Combi eingeladen. Anschliessend waren wir noch eingekaufen und mussten feststellen das der Kofferraum ganz schoen ueberfuellt ist. Und es jedesmal einen grossen Aufwand geben wird alles raus und wieder rein ins Auto zu legen. Also haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen eine 2te Luftmatratze zu kaufen und die Matratze wieder zurueck zu bringen.  Und dann ging unser Roadtrip mit der „Emma“ (Name vom Auto (war nicht meine Idee)) auch schon los. Unser erstes Ziel war der Yanchep National Park. Dort haben wir einen Spaziergang um den dort vorhandenen See gestartet und dabei einige Koalas und Kaengurus beobachtet. Dabei habe ich es sogar geschafft ein Bild von meiner Person zusammen mit 2 Kaengurus zu bekommen. Am Abend haben wir uns dann auf den dort liegendem Campingplatz breit gemacht und Chicken Nuggets verzehrt, sehr lecker.

Am 2ten Roadtrip Tag sind wir weiter nach Lancelin gefahren, auf der Fahrt dahin sind uns einige Emu´s begegnet, aber nur am Strassenrand. Da Lancelin nicht wirklich viel zu bieten hatte sind wir weiter gefahren und kamen dann im 2ten Nationalpark an, und zwar im Pinnacles Desert. Eine Wueste mit bis zu 5 Meter hohen Kalksteinsteinen von im Schnitt ca. 1 Meter Durchmesser. Dort sind wir mit dem Auto durchgefahren, was ungefaeher 4 km waren. Schon sehr beeindruckend dort. Emus sind dort uebrigens auch rumgerannt.  Im Anschluss gings weiter nach Jurien Bay, wo wir die 2te Nacht verbrachten. Vorbei an toten, am Strassenrand liegenden Kaengurus schafften wir dies auch noch vor Sonnenuntergang.

Die Sonnen ging auf, die Sachen wurden wieder zusammen gepackt und auf gings nach Geraldton, die Hauptstadt Zentral-Western-Australiens, mit ca. 30.000 Einwohnern. Dort haben wir sogar Leute aus Deutschland getroffen, die eine hatte ich zuvor sogar schon in Melbourne im Hostel getroffen, Sachen gibt’s…  Im Anschluss haben wir noch ein paar Runden Uno in einer Multikulturellen – Runde gespielt.

Tag 4, und eines der Highlights der Westkueste kam.                                                                                           Nachdem ich Mittags nochmal im tuerkisblauen Wasser gebadet habe gings auf nach Hutt River Province. Dabei handelt es sich um ein eigenes Land, inmitten Australiens von 75 km² Flaeche. Und zwar hat dieser Mann der dort mit seiner Frau und 30 anderen Menschen lebt 1970 sich von Australien absetzen wollen, da er mit den Weizenanbausteuern nicht ganz einverstanden war. Kurzer Hand hat er wohl sowas wie einen Krieg gegen Australien angezettelt. Da Australien da natuerlich nicht drauf eingegangen ist hat er es so verstanden dass er nun ein eigenes Land hat, wo er seine eigenen Gesetze, Waehrung, Briefmarken, Nummernschilder und sonstiges erstellen kann. Das alles ist zwar nur in seinem Land gueltig, aber wen stoerts. Ganz offiziell ist das Land noch nicht anerkannt, deshalb gibt’s seit den 70 gern auch immer wieder Streit mit Australien, aber er hat schon einige verbuendete Laender. Und auch Vertretungen seines Landes, unter anderem einen Mitarbeiter in Deutschland. Naja, auf jeden Fall sehen die Leute Western Australiens es auch nicht als allzu schlimm an, und lassen ihn auch das machen was er da moechte, falls dies nicht zu schlimm wird. Der gute Leonard hat sich natuerlich dann auch selbst zum Prinzen geschlagen, und jeder der ihn besucht bekommt einen Ein- und Ausreisstempel in seinen Pass. Da das besuchen relativ schwer ist, da die Schilder immer wieder von der Regierung Western Australiens weggenommen werden, mussten wir nach einer Beschreibung eines Reisefuehrers dahin finden. Also fuhren wir 20 km den roten Schotterweg mit unserer Emma dorthin, bekamen einen Stempel in unseren Pass, konnten seine Statue und seine Kapelle, sovie sein Goverment und die Poststelle samt Souveniershop begutachten. Gut , luxerioes und profesionell ist vielleicht was anderes, aber immerhin. Im groben und ganzen ist es dor einfach ein alter Bauernhof, mit ein paar Gebaeuden. Die Maedels waren von Hutt River nicht so begeistert wie ich, aber ein Foto zusammen mit Prinz Leonard von Hutt River haben wir dann alle machen lassen.    Da wir dort ja nicht schlafen wollten sind wir noch weiter nach Port Gregory gefahren. Dort sind einige Pinke See`s , die wohl pink sind, da dort irgendwie das Zeug reinkommt, welches auch in Karotten drin ist, wie genau das muss ich nochmal nachschlagen. Auf den Weg dorthin haben wir dann sogar noch 2 Kamele auf der Strasse gesehen, bzw neben der Strasse.

Am naechsten Tag gings dann weiter nach Kalbarri, einem weiterem Nationalpark, und meines erachtens einer der besseren. Da es am Australian Day war, also am Nationalfeiertag Australiens mussten wir nicht einmal Eintritt bezahlen. Um den beruehmten Punkt dort zu erlangen, also das Natural Window mussten wir einen 27 km langen Offroad – Weg fahren. Als wir dann endlich dort waren, bei ungefaehr 38 Grad, mussten wir nur noch 15 Minuten laufen und konnten uns die Schluchten und den Fluss vor Ort ansehen, um zu dem Natural  Window zu kommen wurden sogar unsere Kletterkuenste noch unter Beweis gestellt. Das Natural Window ist uebrigens ein ungefahr 2 Meter hoher Steinklotz mit einem Loch in der Mitte, was aussieht wie ein Fenster. Hoehrt sich jetzt eher langweilig an, ist es aber nicht. Dort verweilten wir dann einige Minuten und genossen den Ausblick. Auf dem Weg zurueck haetten wir sogar fast noch ein Kaenguru erwischt, aber zum Glueck hat es kurz bevor die Strasse kam ein Wendemanoever eingelegt. Wir waeren wohl gut davon gekommen, da wir einen Kaenguru – Faenger vorne an unserem Wagen haben, aber wie es fuer das Tier ausgegangen waere weiss man nicht. Am gleichen Tag war ich dann auch zum ersten Mal in meinem Leben in einem Riff schnorcheln, und habe Korallen und viele kleine Fische gesehen, die sogar teilweise versucht haben an meinem Bein zu knabbern.  Der Abend wurde dann noch in dem Ort dort auf dem Campingplatz verbracht, von wo aus man einen Fluss sah, und am Abend sogar beste Aussicht auf das Feuerwerk hatte.

Am 27.01 gings dann auf nach Monkey Mia. 400 km lagen vor uns. Die Klima – Anlage funktionierte nicht und es war unertraeglich heiss, ich kann mich nicht erinnern das ich bis dato jemals so doll geschwitzt habe. Naja, nachdem wir dann in Hamelin Pool einen Zwischenstopp gemacht haben, und dort dann auch direkt die Wetteranzeige lasen, wurde uns klar warum wir so am schwitzen waren. 41 ° Grad Celsius im SCHATTEN. Der sogenannte Schatten war dort aber nur sehr rar vorhanden, sodass es in Wahrheit noch viel waermer war. In Hamelin Pool haben wir uns dann erstmal die alte Telegraphen Station angeschaut, die vor 40 Jahren eingesprungen war um eine Verbindung zwischen einem Raumschiff und der NASA zu erstellen. Heisst, eine alte Dame musste in der Nacht aufstehen und die ganzen Nachrichten uebermitteln, da die Verbindung zwischen dem Sateliten in Carnavon und dem Raumschiff unterbrach. Nachdem die Bilder dann geschossen wurden gingen wir zu den Stromatholiten, dem aeltesten Organismus der Welt. Diese prodozieren Sauerstoff und haben vor 3,7 Billiarden Jahren es somit ermoeglicht das weiteres Leben auf der Erde entsteht. Momentan gibt es nur noch 3 Punkte auf dieser Welt wo man sie sehen kann, und der in Hamelin Pool ist der zugaenglichste von allen. Stromatholiten sind braune , unterschiedlich grosse Kloetze die im Wasser liegen. Wie genau das alles funktioniert kann ich aber noch nicht sagen. Naja, anschliessend ging es dann weiter nach Monkey Mia. Der Abend wurde dann damit verbracht ein oder vielleicht auch zwei Wein zu trinken, da dies ersten guenstiger als Bier ist, und zweitens wir auch einen Grund hatten. Die Henrike hatte naemlich am naechsten Tag Geburtstag. An diesem besagten naechsten Tag mussten wir dann auch frueh aufstehen. Heisst um 6:30 da die Delfin-Fuetterung anstand. Jeden Morgen, seit ueber 40 Jahren kommen naemlich zwiscchen 2 und 22 Delfine direkt ans Ufer geschwommen um gefuerttert zu werden. So konnten wir dann mit den Fuessen ins Wasser und die Delfine sind bis zu ca. 30 cm an einen herangekommen. Das Glueck selbst einen zu fuettern hatte ich nicht. Aber da es uns dort so gut gefiel, blieben wir noch weitere 2 Tage dort. Und Henrike konnte noch einen Delfin – Fuettern. In diesem Resort, wo wir untergebracht waren, gab es auch einen Pool, wo es sich Tagsueber gut aushielt. Ab und zu rennen dort dann auch Emus rum, welche schon ein wenig Angsteinflößend sind, wenn man ihnen zu Nahe kommt. Eines Abends haben die Maedels dann auch eine kleine Schlange entdeckt, sie hatte einen schwarzen Kopf und sah ansonsten aus wie ein Regenwurm. Diese niedliche kleine Schlange ist allerdings eine der 3 giftigsten Schlangen der Welt. Aber wir hatten Glueck und sie hat uns in Ruhe gelassen. Zudem gabs dort noch viele grosse Heuschrecken, Gottesanbeterinnen, Kakerlaken und Kaefer. An einem anderen Abend gabs dann auch noch eine Begegnung mit einem Skorpion. Nach dem 2ten Tag dort sind wir dann eben ins benachbarte Oertchen Denham gefahren, 20 km entfernt, um einzukaufen. Aber irgendwie fuhr das Auto nicht so wie sonst, kam mir zumindest so vor. Da die Maedels aber meinten alles sei schoen, bin ich weiter 100 gefahren. Und dann hats nur noch „Paeng“ gemacht, die Bremse wurde durchgetreten und das Auto wurde von meiner Wenigkeit perfekt am Strassenrand abgestellt. Wie sich dann ziemlich schnell herausstellte war ein Reifen geplatzt. Nun standen wir dort, niemand hatte bis dato einen Reifen gewechselt, und wir waren uns auch nicht sicher ob wir einen Ersatzreifen haben. Also haben wir dann erstmal den Kofferraum ausgeraeumt und geschaut ob ein solcher vorhanden ist. Ja, dort war einer, und nach einiger Sucherrei haben wir sogar noch den Wagenheber entdeckt. Da ich schliesslich schonmal bei Mathis, also in Deutschland, gesehen hatte wie man einen Reifen wechselt, und von meinem Bruder gelernt habe das man die Muttern immer schoen ueber kreuz anzieht, stellte sich das ganze dann doch nicht als allzugrosses Problem dar. Und im Handumdrehen war der Reifen gewechselt. Weiter ging es dann nach Denham, dort wurde erstmal ein neuer Reifen fuer 140$ gekauft und auch Nahrung gekauft.  Am naechsten Morgen, als wir dann mal wieder den Delfinen beim gefuettert werden zuschauten, kam ein Rochen auf mich zugeschwommen, die Frau, die dort dann alles erklaerte sah dies auch und meinte nur noch zu uns „ Nicht bewegen, sonst wird der Urlaub im Krankenhaus enden“. Zum Glueck ist der Rochen dann auch ca. 1 Meter vor mir umgedreht und wurde dann auch von den Delfinen vertrieben. Nette Tiere diese Delfine!                             Eine Abend habe ich noch eine Sonnenuntergangs Bootstour mitgemacht, zusammen mit der Valentina, die ich dort auch kennen lernte. Diese Tour war naemlich for free, da wir beide eine Abenteuerbootstour am naechsten Tag gebucht haben. Also fuhren wir mit dem schnellsten Segelboot Australiens ein paar Stunden im Wasser rum, und schauten uns an wie der Himmel Rot wurde. Die Abenteuerbootstour war quasi eine Tierbeobachtungstour. Also fuhren wir am naechsten Tag dann 3 Stunden mit dem Katermaran in der Shark Bay herum und sahen Seekuehe, Schildkroeten, Seeschlangen, Delfine und einen Riesen Manta. Der letztgenannte ist fuer das Gewaesser dort sehr untypisch und ueberraschte selbst die Tourguides. War schon nicht schlecht die Tour!

Nachdem wir nun ein paar Tage in Monkey Mia verbrachten ging es dann weiter nach Denham, dort blieben wir auch noch 3 Tage, da wir das Special vom Campingplatz dort nutzen wollten. Insgesamt war in Denham nicht viel los, ein kleinens Oertchen, ungefaher so gross wie Eckwarden. Aber es gab dort eine Kirche, die aus Muschelsteinen erbaut wurde. Da dort in der naehe naemlich der Shellbeach, also der Muschelstrand ist. Heisst ein Strand nur aus Muscheln. (Dort habe ich uebrigens meinen ersten kleinen Hai, mit gelben Stacheln, beim Schnorcheln gesehen, ca. 40 cm lang.) Naja, auf jeden Fall ist die Muschelschicht dort bis zu 10 Meter dick, und daraus wurden dann frueher Platten Rausgeschnitten, wo unteranderem eine Kirche draus gebaut wurde. Des weiteren sind wir dann noch zum Eagle Bluff gefahren, einem Aussichtspunkt, ungefaeher 100 Meter hoch, direkt am Wasser gelegen. Von dort aus konnten wir eine kleine Insel sehen, und ueber 100 Haie im Wasser beobachten. Als dann dort noch eine Seekuh dazustoss haben wir uns ein riesen Gemetzel vorgestellt, kam allerdings nicht zustande. Trotzdem schoen dort =). An dem Tag hat dann auch noch unsere Zentralverriegelung den Geist aufgegeben, aber wir haben es immer geschafft das Auto auf und zu zu bekommen. 

Nach den 3 Tagen fuhren wir dann 4 Stunden lang im Auto Richtung Carnarvon. Dort schauten wir uns den Satteliten an, der bis ca. 1987 unter Leitung der NASA im Betrieb war. Dieser Sattelit wurde sogar zur Mondlandung mit Neel Amstrong benoetigt. Der Campingplatz dort war aber weniger aufregend. Tausende Heuschrecken und Muecken versauten uns den Abend. Im Badezimmer konnte ich beim Haende waschen 12 Froesche zaehlen, und in der Camp- Kueche sahen wir dann auch noch einige kleine Salamander.

In Carnarvon sind wir dann auch nochmal einkaufen gegangen, und man fuehlte sich dann auch zum ersten mal in Australien als richtiger Auslaender. Da dort fast nur Aborigines rumliefen. Leider muss man sagen das diese Ureinwohner meistens eher rumlungern, als rumlaufen. Die, die man so sieht haben kein Geld, und trinken gerne Alkohol, laufen Barfuss rum, und tragen zerfetze Klamotten, die Hautfarbe ist tiefschwarz, und bei einigen Kindern die Haare weiss bzw blond, aber das ungefaerbt. Im grossen und ganzen haben die dort anwesenden Aborigines einen schon ein wenig Angst gemacht.

Soviel dazu… am 01. Februar fuhren wir dann weiter nach Coral Bay, einem sehr kleinen Ort mit ein paar Hundert Einwohnern, und einem voellig ueberteuerten Einkaufsladen. Dafuer aber mit dem wohl schoensten Strand der Welt. Weisser Sandstrand, tuerkisblaues Wasser, ein paar Palmen, und sobald man ins Wasser ging war man auch schon von ein paar Fischen umgeben. Dort ist naemlich auch das 280 km lange Ningaloo Reef zuhause. Heisst, man kann dort ins Wasser gehen, schwimmt 20 Meter, setzt die Taucherbrille auf, und sieht schon den Beginn des Riffes. Man beobachtet Korallen, Fische und ab und zu auch Blutegel oder was auch immer das war. Zweimal sah ich sogar Rochen, aber da bin ich dann lieber schnell weggeschwommen.

Am Abend lernten wir dann noch ein paar Saarlaender kennen, die mir ein paar Bier ausgegeben haben, mir solls recht sein. Die empfelten uns dann auch noch eine Schnorcheltour mitzumachen. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen das man dann noch viel mehr sieht, aber schliesslich ist man wahrscheinlich ja nur einmal dort, und dann haben Carolin und ich uns dann auch direkt am naechsten Tag fuer eine solche angemeldet.

Also ging es los, mit dem Glasbottomboat , einem Boot wo der Boden aus Glas war, und man die Unterwasserwelt beobachten konnte, das alleine war schon sehr beeindruckend. Aber als wir dann ins Wasser gelassen wurden, und ich dann sofort von Hunderten von kleinen und grossen, Bunten und Schwarz-Weissen Fischen unmgeben war, konnte ich gar nichts mehr sagen. Dann schwammen wir mit dem Guide ein wenig weiter und entdeckten Wasser schildkroeten, zu denen man so runter tauchten konnte, und die keine Angst bekamen. Naja, schliesslich waren diese auch im Durchmesser ca. 1 Meter gross. Als naechstes Hightlight meinte er, wir sollten doch mal zu der Koralle runterschwimmen, und dort drunter nachschauen. Als ich dies dann tat sah ich einen Hai, ca. 1,50 lang, und wird als Riff – Hai bezeichnet. Tut also nichts, solange man ihn jetzt nicht zu sehr aergert und anfasst und soweiter. Dann gings auch schon wieder zurueck aufs Boot, und das zweite Schnorchelziel wurde angesteuert. Ein Ort, wo sich die Haie reinigen. Wie genau kann ich nicht sagen, aber irgenwie sind die Korallen dafuer wohl geeignet. Also gings ins Wasser, ein paar Meter wurden geschwommen und dann sahen wir sie auch schon, ueber 10 Haie, zwischen 5 und 30 Meter von mir entfernt, und diese Haie sehen so aus, als ob die nichts gutes von einem wollen. Den einen konnte ich quasi direkt unter mir dabei beobachten wie er frass. Die Fische schwimmen einfach so in deren Maeuler hinein, und dann gibt’s eine schnelle Bewegen vom Hai, und weg sind sie. Schon sehr sehr cool sowas mal mit eigenen Augen, aus der eigenen Perspektive zu beobachten, und nicht vorm Fernseher. Der Hammer!!!

Dann, am naechsten Tag gings auf nach Exmouth, der Ort ist ein paar Hundert Km entfernt, aber noch immer direkt bei dem Ningaloo Riff.  Da Carolin und ich nun auf den Geschmack kamen, haben wir uns direkt nach einem Tauchgang erkundigt, aber da dort nicht so viel Betrieb war, und wir die einzigen Interessenten fuer die naechsten paar Tage waren konnten wir nicht Tauchen, und buchten also eine weitere Schnorcheltour. Also ging es am 2ten Tag dort auch schon direkt los fuer uns zum Schnorchelboot, zusammen mit 2 Hollaenderen die schon die andere Tour in Coral Bay mit uns machten und 14 weiteren Leuten. Diese Tour dauerte insgesamt zwar 4 Stunden, aber die Zeit im Wasser war kuerzer als bei der vorherigen Tour.  Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch ein Schiffswrack, welches direkt am Ufer liegt, und 50 Jahre alt ist. Ausserdem noch den Leuchturm und ein Schildkroeten Center ohne Schildkroeten… Na super!  Beim Schnorcheln konnten wir dann aber wieder viele bunte schoene Fische sehen, unter anderem den Nemo-Fisch, also Clownfisch und einen Riffhai. Da die Tour Mittags ja schon beendet waren haben wir uns schonmal ein paar Proviant-Paeckchen fertig gemacht, da wir ja uns den Sonnenuntergang vom Leuchtturm aus ansehen wollten. Gegen 5 Uhr sind wir losgefahren, waren dann um viertel vor Sechs dort, assen fix, und konnten um halb 7 auch schon den Sonnenuntergang beobachten. Der Himmel verfaerbte sich in Rot, Gel und Lila-Toenen. Sehr schoen, allerdings geht es auch verdammt schnell bis die Sonne nicht mehr zu sehen ist. Da es ja nun schon fast dunkel war, und wir noch zurueck fahren mussten, musste ich gut aufpassen dass ich kein Kaenguru ueberfahre, davon sah man in der Daemmerung naemlich einige… Aber alles ging gut.

Am 09.02 stand der Cape Range National Park, in der Naehe von Exmouth, bei uns auf dem Plan. Um 12 Uhr Mittags haben wir dann endlich unsere zuvor auserkorene Strecke gefunden, welche wir entlang wandern wollten. Auf dem Schild dort vor stand, man solle doch bitte nicht im Sommer diesend Track entlang wandern, und wenn man dies schon tut, dann doch zumindest nicht in der Mittagshitze. Gut, aber nun waren wir halt angekommen und ´wollten dann auch losstarten. Dies taten wir, die Sonne knallte, und das mitgenommene Wasser wurde auf dem 3 km Track ganz schnell sehr warm. Aber nachdem wir dann andauernd den Berg hoch und wieder runter liefen, dabei tolle Aussichten wahr nahmen und auch recht schnell wieder am Auto waren, kann man sagen dass das besagte Schild evtl. ein wenig uebertrieb.  Nachdem wir dann im Auto weiter schwitzen durften haben wir uns die abkuehlung im 28 Grad warmen Wasser redlich verdient. Und dies taten wir dann auch an einem recht bekannten Strand, der Torquiso Bay. Wie ich dort im tuerkis-blauem Wasser so baumelte schrack die Caro auf einmal auf, und schrie das etwas auf mich zu schwimmt. Panisch bin ich dann auch aufgesprungen, aber es war lediglich eine grosse, schnelle Schildkroete. Der bin ich dann auch prompt hinterher geschwommen, da sie ja irgendwann Luft holen muss, und das wollte und konnte ich mir dann auch aus 2 Metern Entfernung ansehen. =)

Den anschliessenden Tag sind wir dann 800 km nach Tom Price gefahren, was weiter im Landesinneren liegt. Auf dem Weg dorthin mussten wir leider einige Voegel ueberfahren, da man diese einfach zu spaet sah, und sie es wohl liebten auf der Strasse so lange sitzen zu bleiben bis ein Auto kommt. Naja, Schwund ist ueberall… Auf einem Streckenabscchnitt von ca. 450 km kamen uns dann auch ungefaehr ganze 3 Autos entgegen, und auf den kompletten 800 km kamen wir an keinem einzigen Ort, bzw keinem Haus vorbei. Gut das wir keine Panne hatten. Da es nun schon Abend war, haben wir auch nicht mehr allzuviel gemacht.

Am 11 Februar sind wir dann in den Karijini Natinal Park gefahren. Dort konnten wir uns dann ein paar Hundert Meter tiefe Schluchten anschauen, zudem noch Wasserfaelle und Flussverlaeufe. Vor den Fortescue Falls waren wir dann auch baden, schoene abkuehlung an so heissen Tagen. Zum Glueck sind wir am Anfang direkt die 50 km Schotterweg entlang gefahren. Da Henrike ihr Fenster aufhatte und einschlief war sie anschliessend auch ueberall orange-rot gefaerbt, was meine Wenigkeit sehr witzig fand, aber Henni schien es ein wenig anders zu sehen. Naja, auf jeden Fall wollten wir gerade nach Hause (zum Campingplatz) aufbrechen, als es anfing zu regnen, aber wir hatten den Asphalt- Weg bereits erreicht, ansonsten glaube ich das wir dort wahrscheinlich irgendow stecken geblieben waeren, da die Regenfaelle hier in der Regenzeit extrem ploetzlich kommen, und extrem viel Wasser beinhalten.

Einen Tag spaeter haben machten wir uns auf den Weg nach Port Hedland. Was ungefaehr 500 km waren. Dort bauten wir am Abend unser Zelt auf und kochten uns etwas. Einige Australier fanden unser Zelt aber ein wenig gewagt, da fuer die Nacht noch ein Sturm angesagt war. Nachdem wir dann ein wenig Angst bekamen haben die uns auch promt ihr Zelt angeboten und aufgebaut. Ein Palast an Zelt, was auch gerade rechtzeitig stand. Denn dann fing es auch schon an zu regnen, donnern und blitzen. Das alles haette unser Zelt wohl nicht ueberstanden. Am naechsten Morgen dann half uns der Jimbo dann auch es wieder abzubauen und entfernte noch Heuschrecken aus dem Kuehlergrill, sehr nett diese Australier! Nachdem dies dann erledigt war fuhren wir weitere 300 km zum Eighte-Mile-Beach. Dort campten wir , schlaenderten den Strand entlang, sahen viele Muschelarten und konnten am Abend auch zusehen, wie unser Zelt ueberflutete. Hieß also fuer uns, das wir alle in unserem Combi schlafen mussten. Es war zwar eng, man konnte sich nicht ausstrecken, aber einige Stunden konnten dann doch geschlafen werden. Nach dieser „tollen“ Nacht war unser Ziel Broome, was noch 400 km entfernt lag. Nach 10 km fing unser hinterer Reifen an zu eiern. Nur noch 70 km bis zur naechsten Tankstelle, dort dann mit durchschnittlich 80 kmh hingefahren, versuchten wir jemanden aufzufinden der uns helfen konnte, dies war allerdings Fehlanzeige. Also ging es weiter, waren ja nur noch 320 km bis Broome, und damit dem naechsten Ort, bzw Stadt. Also fuhre ich weiter in dem Tempo, was natuerlich ewig dauerte. 75 km vor Broome dann eierte es schlimmer, und da ich dieses eiern bereits kannte bremste ich ab, in dem Moment platze dann auch der Reifen. Der Wagenheber wurde zusammen mit dem Ersatzreifen aus dem Kofferraum geholt, und das Auto hochgekurbelt, die paar vorbeifahrenden Autofahrer haben uns auch nett zu gewunden, in dem  Moment wo ich dann den Ersatzreifen aufsetzen wollte, rutschte der Wagen vom Wagenheber runter. In dem ersten Moment habe ich gedacht da passt was nicht, also rein optisch, aber trotzdem versuchte ich den Wagen nochmal hochzukurbeln, was mir nach ein paar Liter vergossenem Schweiss auch gelang. Dann haben wir den Reifen drauf gesetzt, und alles sah wieder gut aus. Der Wagen fuhr und in Broome haben wir uns als erstes auch direkt einen neuen Reifen gekauft. Die naechsten Tage wurden dann damit verbracht den Wagen fuer den Verkauf fertig zu machen, Abends mal zu feiern, und tagsueber am Strand zu liegen. Da wir das Auto noch immer nicht verkaufen konnten , sieht der Alltag noch immer so aus, nun sind wir schon 7 Tage hier, und ich hoffe das wir das Auto jetzt bald verkauf bekommen. Gestern sind Caro, Daniel, Calvin und ich dann noch in den Crocodil Park gefahren. Dort konnten wir riesige, aggressive Krokodile aus der Naehe beobachten. Teilweise waren die so aggressiv das sie in den Metallzaum bissen und sich Schuerfwunden zulegten. Schon beeindruckend diese Tierchen… So sehr das ich denen lieber nicht im Wasser begegnen moechte…

So, ich hoffe das ich demnaechst mal oefter dazu komme Berichte zu schreiben. Kann es aber nicht versprechen. In einer Woche fliege ich nach Brisbane, wo ich ansich gerne 1 Monat lang arbeiten moechte.

Also bis denn, cheers!



Weihnachtszeit in Sydney

26 12 2010

Hallo, da bin ich wieder.

Die Adresse hier ist so nun nicht mehr ganz korrekt, muesste nun neu eigentlich www.eike.rtwblog.de heissen, kann man allerdings nicht aendern, und wuerde dann ja auch niemand wissen, von daher bleibt alles beim alten! Der Eike reist nun naemlich ohne Butjenter Unterstuetzung weiter. Nach einem Tag in Sydney ging es fuer Nele naemlich zuruck nach Deutschland. Das Hostelleben gefiel nicht mehr und somit wurde ein Flug gebucht. Die Bootstour beim wunderbarem Wetter wurde allerrdings noch mitgenommen, und somit auch ein paar Bilder von der Oper und der Harbour Bridge. Verabredet hatten wir uns zuvor mit Henrike und Mareike, meinen neuen Reisepartner, mit denen ich wohl die Ostkueste hoch fahre.     Die naechsten Tage wurde Sydney erforscht, alte Freunde getroffen (Jan Schwarting) und ein BBQ erstellt. Die Weihnachtsbaueme betrachtet, und Weihnachtslieder gehoert, das alles beim Sonnenschein, sodass auch ja kein Weihnachtsfeeling aufkommt.  Eines geselligen Abends dann sassen wir bei Freunden im Hostel um das ein oder andere Bier zu verhaften. Nach einiger Zeit kam dann eine mir vorerst unbekannte Person auf mich zu mit den Worten „Hey du bist doch Eike“ worauf ich erstmal stutzen musste. Im Nachhinein stellte sich aber heraus das mir dir Person doch nicht unbekannt war, es war Julia R. aus Nordenham, die ich einfach mal zufaellig in Sydney traf. Sachen gibts 🙂 …   Vor ca.7 Tagen zog dann ein Argentiner namens Marcos in unser Zimmer ein, der mich dann auch direkt an seinen Chef vermittelte, bzw mir den Tip gab dort mal zum Interview zu gehen. Und zack, einen Tag spaeter durfte ich anfangen Flyer zu verteilen, von Postkasten zu Postkasten, im rasanten Tempo und zu Fuss. Mit einem GPS System und Haufenweisen Flyers ausgestattet ging es fuer mich dann erstmal 8 Stunden lang darum, einen gewissen Bereich Sydney mit bunten Zetteln zu versorgen. Ist jetzt nicht zwingend die Art von Arbeit die ich mein Leben land machen will, aber ab und zu fuer 2 Wochen ist das ganz okay. Schliesslich gibt es ja Geld dafuer.  Ein Tag verbrachte ich dann noch mit Anna, Josy und Benni in den Blue Mountains, einer Huegellandschaft in der naehe von Sydney mit Wasserfaellen und schoenen Ausblicken. Die zwei Tage vor Weihnachten verbrachte ich dann damit mit Jan Fifa zu spielen (Ein Videospiel fuer eine Spielkonsole 😉 ) , aber nicht nur, schliesslich habe ich zwischenzeitlich auch mal Lansange gekocht, bei weitem nicht so gut wie die von Mama aber man konnte sie essen. Am Weihnachtstag dann  schmueckte Mareike unser Zimmer mit vielen Luftballons, welche ich mit keken Spruechen und Bildern vervollstaendigte. Am Abend warteten wir dann auf Kerstin und Anna, 2 Freundinnen von Mareike und Henrike, die aus Neuseeland kamen. Um 21 Uhr fingen wir dann an unser Weihnachtsessen zu kochen (Tintenfischringe, Kroketten, Fleischstueckchen und Brot, alles vom Chef von der Henrike gesponsort). Die Weihnachtsmuetzen wurden aufgesetzt und die Geschenke verteilt. Anschliessend wurde der Gluehwein noch leer gemacht und auf gings in eine Bar, wo wir natuerlich nur Cola tranken und um 12 wieder im Hostel waren. Oder vllt doch nicht^^ … Naja auf jeden Fall skypte ich dann am naechsten Morgen mit meiner Familie, welche zu der Zeit Bescherung hatte. Zwei Tage spaeter, also heute ist der sogenannte Boxing Day, die Weihnachtssachen werden verkauft, heisst in allen Laeden gibt es bis zu 90 % Rabatt, da habe ich erstmal zugeschlagen, war nicht so einfach da ich soviele Menscchen noch nie gleichzeit hab shoppen sehen, aber 2 T-Shirts und eine Hose sind nun mein, und das fuer 15 Euro. Schnaepekes! Auf die Schuhe gabs leider nur 20 %, aber da ich welche brauche, habe ich sie mir gegoennt…    Also dann noch Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!



Fortsetzung

26 12 2010

Weiter gehts:

Von Collingwood fuhren wir dann nach 1,5 tagen Aufenthalt weiter nach Punakaiki zu den Pencakes. In unserem Hostel angekommen wurden Jann und Birte erstmal von ihrer Unterunft ueberrascht, da diese dem Geld bei weitem nicht entsprach. Es war ein vom Hostel abgelegener Wohnwagen. Spinnenwebe inklusive… Nele und ich hatten aber nichts zu bemaengeln in unserem Zimmer. Am Abend wurden dann die Pencakes begutachtet. Gestein im Wasser, eine bessere Beschreibung gibts wahrscheinlich bei google, also wer es wissen moechte sollte dort nachschauen 🙂 , war aber schon schoen dort.  Am naechsten Morgen schauten wir uns diese dann ncohmal an und fuhren anschliessend weiter nach Franz Josef, einem Geltscher-Ort an der Ostkueste. Da es uns dort gut gefiel schliefen wir direkt 2 Naechte dort. Nachdem wir am 2ten Tag dann auch eine sehr sehr gute Pizza gegessen hatten machten wir uns auf den Weg zum Gletscher. 20 Minuten Autofahrt und 45 Minuten Fussmarsch spaeter standen wir vor dem Geltscher, also vorm Eis, und zwar im T-Shirt und mit kurzer Hose, kurios was? Das Eis vom Geltscher schmolz zu Wassermassen dahin, und bildete einen kleinen Fluss, oder Siel.  Schon empfhelenswert dort mal hinzugehen. Auf dem Weg dorthin konnte man noch hervorragende Bilder mit einigen Wasserfaellen machen, was dann auch promt in die Tat umgesetzt wurde. Da wir ja nicht zum Spass in Neuseeland waren, machten wir uns am naechsten Morgen dann auch direkt auf den Weg nach Queenstown, eine der besten Staedte der welt (objektiv betrachtet), falls man es ueberhaupt Stadt nennen kann, schliesslich wohnen dort nur 15.000 Menschen. Dort angekommen, startetetn wir erstmal mit einer Gondeltour den Berg hoch. Nachdem ich dann allerdings als 5 jaehriges Kind beschimpft wurde hielte ich vorerst auch mein Mund. Hatte aber trotzdem meinen Spass, da Jann und ich eine Kart-Renn-Competition starteten. Nach 5 Fahrten hoffnungsloser Aufholjagd von Jann (gut einmal hat er mich erwischt), und einigen Gondel-Hochfahrbildern spaeter gings auch wieder in die City. Am naechsten Tag meldeten Jann und ich uns dann zum Canyoning an, einem Heiden-Spass zwischen Gestein und Wasser, vom Abseiln bis zu 8 Metern Spruengen ins Wasser war alles dabei. Neue Leute wurden kennengelernt, und sogar ein wenig Aua musste ertragen werden, allerdings nur von Jann, schoenen Gruss von hieraus auch an ihn (MAEDCHEN!)… Wieder einen Tag , und einen sehr guten Hamburger spaeter ging es fuer mich dann zum Frisoer, wo ich einen radikal Haarschnitt mir goennte. Grund dafuer war das ich einfach mal etwas neues ausprobieren wollte, und Bibi mich mit der Aussage „Wenn du dich das traust machst du das“ reizte. Das Reultat war ein 3 mm Schnitt… Ohne etwas zu sagen war ich dann auch zum Frisoer gegangen und wurde anschliessend auch bei Starbucks von Bibi und Jann begruesst, Bibi mit den Haenden vorm Mund und Jann lachend. Ob das nun positiv oder negativ ist, weiss man nicht 😉 . Jann fuhr dann an dem Tag Motorcross und ich erkundete die Stadt. Von Queenstown ging es dann am naechsten Tag weiter zu den Milford Sounds. Dort buchten wir dann eine Bootstour und konnten bei ca. 28 Grad uns das Gewaesser und das Gebirge, sowie Seehunge und Wasserfaelle fuer 2,5 Stunden anschauen. Sehr schoen! Uebernachtet wurde in Te Anau. Am naechsten Tag fuhren wir dann weiter nach Dunedin, nicht schoen aber selten, mehr kann man dazu nicht sagen, aber irgendwo musste man ja schlafen. Noch einen Tag spaeter fuhren wir dann weiter nach Queenstown, was das Ende unserer Neuseeland-Reise bedeutete, Jann und Birte flogen direkt einen Tag spaeter nach Deutschland zurueck und Nele und ich verbrachten noch weitere 3 Tage dort mit Sightseeing. Erwaehnenswert ist evtl noch die Weihnachtsparade bei ca. 25 Grad. Ein Stueck weit komisch…

Geht sofort weiter mit dem naechsten Bericht, dieser brauch aber eine gescheitere Ueberschrift als „Fortsetzung“ , von daher Tschuessikowski vorerst…



Kangoroo Island – Neuseeland

5 12 2010

Nach langer Abstinez habe ich es nun doch geschafft einen neuen Beitrag zu schreiben. Die ersten lebende Kaenguhrus wurden gesehen, diverse Wasserfaelle und Neuseelands schoenen Seiten.

Vor etwa 5 Wochen sind wir  (Nele, Mona und ich) von Adelaide abgeholt worden und nach Kangoroo Island gefahren, zum Teil mit dem Bus zum Teil mit der Faehre. Auf der Faehre hatte ich dann auch gleich das Glueck meine ersten freilebende Delfine zu entdecken, dies war allerdings nur ein kurzes Vergnuegen, da diese nicht grosses Interesse hatten uns hinterher zu schwimmen. Angekommen auf kangoroo Island ( an die 30 grad, zumindest gefuehlt) haben wir uns auch direkt einen ueberblick ueber die Dritt-Groesste Australische Insel geschaffen (150 km lang, 50 km breit). Wir mussten gefuehlte 1.000.000 Treppenstufen zu einem Berg, oder Huegel hinaufklettern. Hat sich allerdings gelohnt, der Ausblick war schon nicht von schlechten Eltern. Als naechstes fuhren wir zu einer Eukalyptus-Farm, wo ich im den dort angeshlossenen Laden einen Umweltbeutel fand. In im drin war ein Baby-Kangoroo, wessen Mutter wohl vom Auto ueberfahren wurde. Nach ein paar Minuten beobachtens eines schlafenden Kaenguruhs kamen dann auch schon die „Maedels“ welche hellauf begeistert von diesem Tier waren. Da ich mir die Kommentare „ohhhhh wiiie suessssss!“ , „schau mal wie kleine suesse pfoechtchen“ und „ohhhhh ich will auch so eins“ nicht allzu lange antuen wollte bin ich dann auch schnell raus und hatte eine Erfahrung mit einem Emu gehabt. Zum Glueck war es hinter einem Zaun, denn als ich zum „Foto machen“ angesetzt hatte pickte es auch mit einer schnellen Bewegung gen meinen Koerper, kam allerdings nicht allzu weit, Zaun sei Dank. Nach einem kurzen Sandwich am Strand ging es auch schon weiter zu den Seeloewen, geschaetze 150 – 250 Seeloewen waren in dem Bereich zu sehen, und da wir ja einen Ranger hatten, durften wir sogar bis zu 5 Metern an die Tiere ran, ebenfalls sehr interissant, nett, cool (wie auch immer). Anschliessend wurden die Snow–, ehhh Sandboard’s ausgepackt und wir liefen mit diesen unterm Arm zur „Little Sahara“ rauf, ein etwa 50 Grad steiler Abhang, in einem kleinen Wuestenabschnitt. Als ich dann auch direkt versuchte als erster es auszuprobieren, habe ich mich nachtuerlich schnell abgepackt, und dabei das ein oder andere Mal ueberschlagen, gedreht uns sonstiges. Daraufhin versuchten es nur noch 2 Leute auf dem Board zu stehen, alle anderen bevorzugten das Sitzboard. Nach weiteren 3 Stuerzen habe ich es dann aber doch geschafft ohne zu stuerzen unten anzukommen. Nach dieser Heldentat fuhren wir zum Strand, wo ich das erste Mal in Australien im Meer gebadet habe, es war zwar soooo kalt, aber auch ein stueckweit schoen ;)… Da es schon Abend wurde sind wir dann zu unserer Huette, ueber einen 1 km langen Sandweg gefahren. Es war mitten im Nichts, bzw mitten im Tierreich. Nach der Ankunft entdeckte unser „Ranger“ dann eine Tigersnake, oder Concerhead genannt, es handelt sich um eine der 20 Giftigsten Schlangen der Welt. Nachdem erstmal einige Bilder gemacht wurde, ging es zu den Kaenguruhs, welche vor der Huette huepften, und diese wurden dann beobachtet. Die einen kaempften, die anderen frassen und wieder andere kuemmerten sich um ihre babys, war fuer mich uebrigens auch das persoenliche Highlight auf dem Trip nach Kangoroo Island. Dann endlich gab es essen, und zwar vom Grill. Vor mir sprangen Kaenguruhs und auf meinem Teller lag eins :). Sehr lecker…! Vielleicht ein wenig makaber, das hier so jetzt zu formulieren, aber es handelt sich ja um eine Tatsache. Zuvor musste sich aber erstmal einige um Neles Zeh kuemmern, da sie gegen eine Tuerschwelle gelaufen war, und dieser nicht aufhoeren wollte zu bluten, wurde ein Verband (von Nele selber) um den Zeh gewickelt, der ungefaehr nochmal so gross war wie der Rest des Fusses. Aber Sie hat es ueberlebt, nicht das Ihr euch noch sorgen macht. =) Im Anschluss sind wir noch Pinguin gucken gefahren, und auf dem Rueckweg haben wir entdeckt das Wallabies (kleine Kaenguruh-Rasse) eher Nachtaktive Tiere sind. Der ganze Platz, bzw Weg zur Unterkunft war voll mit ihnen. Sehr niedlich!      Es wurde ein Feuer gemacht, „Marschmellows“ (ich habe keine Ahnung wie das geschrieben wird)  gegessen und dann kam die Idee von einer anderen Deutschen, die zum Urlaub da war, im Swag zu naechtigen. Einen Schlafsack, in dem man seinen Schlafsack reinsteckt. Heisst wir 2 haben (getrennt voneinander 😉 ) dann unter freiem Himmel geschlafen. Wallabies huepften an uns vorbei, und jedes Mal wenn man wach wurde, musste erstmal geschaut werden ob keine Schlangen in der Naehe sind. Eine Erfahrung die man so schnell wohl nicht vergessen wird.         Am nachsten Morgen ging es dann im  Regen weiter zum Flinder National Park. wo wir die Remarkle Rocks sahen, Uralte Gesteine, vom Wind, Sand unsd Wasser geformt. Zudem besichtigten wir noch Admirals Arge, Unbeschreiblich, deshalb versuche ich es gar nicht erst. Ist auf jeden Fall an der Kueste und ganz viele Robben sind da zuhause. Mittags haben wir noch eine Wanderung unternommen, 2 Stunden. Auf dem Weg dahin sahen wir dann Eidechsen, und eine sehr schoene Landschaft. Anschliessend ging es dann mit der Faehre zuruck.

Nach einer weiteren Nacht in Adelaide, in dem wohl bescheidensten Hostel in dem ich bis dato genaechtigt hatte, ging es dann wieder zuruck nach Melbourne (ca. 800 km). Doch wir hatten uns noch einen kleinen Abstecher ausgedacht, und sind zu den Grampians gefahren (ein kleines Gebirge). Die fahr dahin war fuer mich recht spannend, immer wieder ging es bergauf und bergab, neben uns ein tiefer Abhang, und vor uns immer wieder eine neue, unberechenbare Kurve, von daher musste man schoen langsam fahren. Links und rechts sah man immer wieder Berge, und Taeler. Den eingeplanten Stopp haben wir dann bei den McKenzie Falls gemacht. Es handelt sich dabei um einen Wasserfall, der sogar noch groesser als die Erskins Falls war. Anschliessend ging es auch wieder Richtung Ballarat, einer Kleinstadt 50 km vor Melbourne, vor wir dann die letzte Nacht verbrachten. Nele im Hostel, was mich und Mona an den Film „Hostel“ erinnerte, ohne diesen je gesehen zu haben. Aber da es uns ein wenig komisch vorkam, und wir ja auch Sparfuechse sind, haben wir eine Nacht im Auto vorgezogen. Am naechsten Morgen brauchten wir dann ja auch nicht mehr weit fahren, und der „Melbourne-Alltag“ hatte uns wieder.

Nach einigen Tagen in Melbourne startete auch schon unser Flieger nach Christchurch (Neuseeland), wo wir einen Tag spaeter mit meinem Bruder verabredet waren, der dort zum Urlaub mit Bibi hingeflogen ist. Zwei Tage lang erforschten wir die wohl groesste Stadt der Suedinsel Neuseelands, bis wir uns dann ein Auto gemietet hatten und uns auf dem Weg machten diese zu erkunden. Unser erstes Ziel war Hanmer Springs, was bekannt fuer seine natuerlichen Hot Pools ist. Ich versuche diese mal zu beschreiben. Tief aus der Erde wird schwefelhaltiges Wasser gepumpt und mit kaltem Wasser vermischt, bis es dann so zwischen 35 – 41 Grad warm ist. Diese spektakulaeren Schwimmbecken sind im Outdoor-Bereich und von Bergen umgeben. Wir hatten Glueck dass es an dem Tag um die 27 Grad warm war, und somit eine willkommene „abkuehlung“. Auf den Bergen der Umgebung lag zum Teil noch Schnee auf den Spitzen, sah nicht so uebel aus! Genaechtigt hatten wir in einer Huette, die zu einem Campingplatz gehoerte. Einen Tag spaeter wollten wir dann eine Mountainbike-tour machen. Nele und Bibi bevorzugten die „Flip-Flop-Variante“ und buchten das Fahrrad fuer 4 Stunden, und suchten sich eine relativ ebene Strecke aus (Hier ist nichts eben, aber ich tippe mal dass es Verhaeltnis-maessig schon eben wahr^^). Jann und meine Wenigkeit buchten dann direkt einen ganzen Tag. Mein Bruder meinte dann auch direkt zu dem Herrn Vermieter dass wir eine harte Strecke moechten (Erfahrung habe wir natuerlich auch angegeben). Und denn gings auch schon los. Nachdem wir die ersten 500 Meter problemlos weggesteckt hatten kam auch schon der Anstieg, im kleinsten Gang ging es dann bergauf, bei gefuehlten 30 Grad im Schatten. Nach 15 Minuten wurde dann die erste Pause gemacht. Nach weiteren 10 die zweite, und anschliessend war ich der einzige der zumindest versucht hat noch da irgendwie hochzufahren, Jann bevorzugte naemlich Nach und Nach immer wieder die Hochschiebevariante (naja, jedem dass seine). Nachdem wir dann nach ungefaehr 2 Stunden den hoechsten Punkt erreicht hatten, und zudem einen sehr „geilen“ Ausblick auf die Landschaft geniessen konnten ging es erstmal Bergab, bzw relativ eben weiter. Am Flussbett angekommen konnten wir sogar die versprochenen Wildpferde entdecken und kuehlten auch zugleich unsere „Fuesschen“ im Wasser. Wobei dieses meinem verwoehnten Bruder wohl zu klat war 😉 (naja, jedem dass seine). Weiter gings an Kuehen vorbei und nochmal kurz Bergauf, bis es dann richtig rasant und steil bergab wurde. Getreten brauchte gar nicht mehr werden und wir fuhren schon ziemlich schnell darunter, sodass man schon aufpassen musste wo man hinfuhr. Alle paar Meter kam dann auch eine Kurve, eine davon waere Jann und dem Auto was auf ihm zuvor wohl fast zum Verhaengnis geworden, da das Auto aber nicht schnell fuhr, und Jann ein Ree… ist, konnte er diesem geschickt aussweichen und dank der quitschenden Bremse mich auf den Jeep aufmerksam machen. Anschliessend ging es zurueck nach Hanmer Springs und die Zivilisation hatte uns wieder. Zwar zum Teil mit Musklekater und Prellungen oder aehnliches (Diese Mountainbike-Sattel sind auf Dauer nicht das bequemste). Einen Tag spaeter machten wir uns dann mit unserem gruenen kleinen Mazda auf dem Weg nach Kaikoura, zum Wal Beobachten. Dort fuhren wir dann fuer laeppische 85 Euro 2-3 Stunden auf dem Wasser rum, und beobachteten den (auf Englisch) „Sperm-Whale“ oder zu Deutsch Pottwal. Ich glaube es hat sich gelohnt, denn nun kann ich sagen das ich schonmal Wale gesehen habe. Ob sich die Tour fuer alle gelohnt hat kann ich allerdings nicht beurteilen. Bibi zum Beispiel hat sich diese noch waerenddessen durch den Kopf gehen lassen =).     Nach dieser Atemberaubenden, actionrreichen Tour ging es dann auf zur Weinhochburg Neuseelands, nach Blenheim. Zu diesem Ort gibt es aber nicht viel zu sagen. Nur soviel dass wir 2 Naechte gebucht haben, und nach einer aber schon wieder weiter gefahren sind. Und dass war auch gut so, schliesslich konnten wir dadurch einen Tag laenger in Picton bleiben. Einer idyllischen kleinen Hafenstadt oder Hafenort bei den Malborough-Sounds. Einen unserer 2 oder 3 Tage haben wir dann auch damit verbracht uns Delfine anzuschauen, und mit diesen zu schwimmen. Wobei das Schwimmen eher minder gut lief, leider hatten die Freilebenden Delfine scheinbar vorerst nicht allzuviel lust mit uns zu spielen und sind einfach an uns vorbei, bzw unter uns durch geschwommen. Nach einigen Schwimmversuchen haben wir es dann aufgegeben und uns die Tiere vom Boot aus angeschaut. Dann aufeinmal wollten sie auch spielen und blieben an einer Stellte, machten Saltos und dergleichen. Und im Nachhinein muss ich sagen das es wohl eine der besten Sachen war die ich bis Dato hier unternommen habe.                  Die Malborough-Sounds sind ganz viele Buchten, mit Bergen und ganz ganz viel Wasser. Dort entlang sind Jann und ich dann auch einige Male gejoggt und konnten den Ausblick auf uns wirken lasse 😛 … Dann ging es auch schon ueber Havelock weiter nach Nelson, einer 45.000 Einwohner Stadt im Norden der Suedinsel. In Nelson besuchten wir unter anderem das Kino, den Strand und sonstige Lokalitaeten. Einen Tag spater fuhren wir dann fuer einen Tagesausflug zum Bayron Bay, und entspannten ein wenig am Strand. Nachdem dieses vollbracht war fuhren wir dann auch schon nach Collingwood weiter, wo wir das richtige Neuseeland kennenlernten (meines Erachtens ist Neuseeland naemlich so: gruen, huegelig und ganz viele Schafe) So sah es dort dann auch aus;(Auf den Weg durch Neuseeland natuerlich immer wieder, aber da wir dort Stop machten kam es mir so vor als ob dort ganz besonders.)

Da mein Internet Guthaben nun verbraucht ist schreibe ich den Bericht die Tage weiter…!!! Bis neulich



Great Ocean Road

8 11 2010

Die ersten Koalas und das erste Kangoroo in freier Wildbahn wurden entdeckt =)

Am letzten Mittwoch ging es los, das Auto (Ford Falcon Combi) wurde abgeholt. Normalerweise haette Mona mit dem Fahren starten muessen, da sie beim Muenzenwerfen gegen mich verloren hat. Da sie davon allerdings nicht wirklich begeister war, und ich mich meistens „eh“ am sichersten fuehle wenn ich fahre, habe ich mich kurzerhand in den Linksverkehr Melbourns und Australiens gestuerzt. Und siehe an, ich leben noch. Alles eigentlich halb so wild, Stadtverkehr waere fuer mich im Rechtsverkehr auch nicht wirklich einfacher. Gut, da wir ja schliesslich campen wollte mussten wir uns auch einen Schlafsack und einiges zum essen und trinken besorgen, und legten somit unseren ersten Zwischenstop in Geelong ein, einem etwa 1 Stunde von Melbourne entfernten Ort mit der Groesse Nordenhams zu vergleichen. Nachdem wir uns mit Proviant dann eingedeckt hatten wollten wir auch auf den schnellste Wege auf die Great Ocean Road (Bilder googlen in diesem Fall angesagt). Ueber Torquay , dem Surferstaedchen, erreichten wir diese dann auch die besagte Strasse. DER HAMMER, bilder sind  auf meiner facebook Seite und unter http://www.flickr.com/photos/neleundeike/ zu sehen. In Anglesea wurde dann promt mal der Sandstrand mit tuerkisblauem Wasser begutachtet. Leider war es ein wenig sehr windig und wir mussten die Jacke anbehalten, aber irgendwas ist es ja immer… Weiter ging es dann nach Aireys Inlet, einem kleinen Ort mit einem ziemlich schoenen Leuchtturm und davor der erste „Felsbrocken“ im Wasser. Da es schon 7 Uhr Abends war suchten wir den ersten Campingplatz aus, mit Blick auf einen Spielplatz, einem Baum voll mit Papagein und dem Mehresrauschen im Hintergrund, gibt schlimmeres wueder ich sagen. Gentleman wie ich bin schlief ich im Zelt und liess die Damen das komfortable Auto beschlafen ;-). Nach einer Regnerischen und windigen Nacht ging es nach unserem Toastbrot-mit-Nutella-Fruehstueck auf der Great Ocean Road weiter, bei dieser Strasse faehrt man eigentlich die ganze Zeit Kurven bergauf und Bergab, durch Regenwaelder und an der Kueste entlang, sehr zu empfehlen. Der erste Tagesstop wurde somit auch in Lorne eingelegt, wo wir uns mit Informationen fuer die Umgebung eindeckten und dann auch direkt zu dem nahegelegten Wasserfall namens Erskine Falls fuhren. Mitten im Regenwald wurde diese Touristenatraktion dann auch recht einfach und schnell gefunden und erkundet, 37 Meter fiel das Wasser eine Klippe hinunter, ganz nett anzusehen. Nachdem wir dort einige Bilder machten, die man halt machen muss (wie z.B. sich vor’m Wasserfall stellen, damit jeder auch sieht das man da war) fuhren wir weiter zum Teddy’s Lookout, einem auf einen Huegel liegendem Aussichtspunkt auf die Kueste und Tal-Gestein-Landschaft. Dann fing es an zu Regnen und die Stimmung fand ihr Tagestief. Da wir schon den „Koalaort“ names Kenett River erreicht hatten, vertrieben wir die Zeit (1 Stunde), bis es aufhoerte zu regnen damit, uns mit Toasbrot mit Nutella und ggf. einer Tomate/Banane oder aehnlichem vollzustopfen. Dann hoerte es gluecklicherweise auf zu regnen und die Sonne wollte sich dann auch mal von ihrer besten Seite zeigen, was ihr auch ganz gut gelang. Daraufhin gingen wir die Strasse entlang, wo die Koalas sein sollten, zunaechst einmal mussten wir aber mehr oder weniger den Attacken der Papagein entgehen bis wir dann den erste Koala entdeckten. Da dieser ziemlich regungslos rumbaumelte liefen wir weiter, und wurden promt mit einigen Aktionreichen Koalasituationen beglueckt. Videos, welche ich davon gemacht habe, werde ich in Kuerze mal via youtube veroeffentlichen. Danach fuhren wir dann weiter zu unserer zweiten Naechtigungsstaette, Apollo Bay. Dort suchte sich Nele dann ein Hostel, fand dies auch schnell. Ein kleines Surferhostel mit Blick auf die Wellen. Mona und ich suchten dann nach einer gescheiten Stelle zum Naechtigen, fanden diese dann mit einigen weiteren Campern ebenfalls direkt am Wasser. Den Abend bzw naechsten morgen verbrachten wir dann damit uns einen Plan vom naechsten Tag zu erstellen. Und dann ging es auch schon los, Nele wurde vom Backpacker abgeholt und wir fuhren weiter an der Kueste entlang und passierten den naechsten Regenwald, wo wir auch einen Stop einlegten um den dort gebauten Weg zu begutachten, nach 45 Minuten aufregender Waldbekundunt, und zahlreichen Baumbildern, und dem erkunden fuer uns neuer Pflanzen, fuhren wir weiter zum Cape Otway. Dort wollten wir dann den suedlichsten Punkt Australiens, der nicht auf einer kleinen extra Insel liegt, besuchen. Da wir dort aber 15 $ Eintritt zahlen sollten, beglueckten wir uns mit einem kleinen Marsch von 30 Minuten durch den dort gefuehrten Great Ocean Walk und erhaschten auch noch ein paar Bilder auf die Kueste. Zurueck im Auto fuhren wir an im Baum hangelnde Koalas vorbei, weiter gen Norden zum Otway Fly, einem Weg 20 Meter ueber dem Boden des Regenwaldes, und einem Turm der 47 Meter erreichte, dort standen wir dann mit den Voegeln und Baumkronen des Regenwaldes teilweise auf Augenhoehe. Kostete allerdings 22 $ und war schon ein wenig ueberteuert. Aber irgenwas ist es ja immer ;P. Abends sahen wir dann noch den wohl beruehmtesten Punkt der Great Ocean Road, und zwar die 12 Apostel. 12 Fels bzw Gesteinbrocken an der Suedkueste Australiens. Mittlerweile nur noch 6 Stueck, da das mehr nach und nach die anderen Verschlinkt. Kein Wunder, das Gestein ist nicht wirklich hart, mit dem Fingernagel habe ich das mal getestet und konnte dort einfach ein paar Linien und Bilder rein ritzen, wenn ich gewollt haette. Die naechsten 1.5 Stunden verbrachten wir dann mit „chillen“ am Strand. vor den Felsbrocken, „NICHT SCHLECHT“… Der naechste Schlafplatz wurde dann in Port Campbell gefunden. Der Gaskocher rausgeholt, und die Nudeln gekocht. Die dort reichlich vorhandenen Moeven wurden dann auch noch gefuettert und somit waren alle gluecklich. Der naechste Tag startete und wir fuhren wieder zurueck zu den Apostels und machten weitere Bilder und genossen die Sonne, nachdem wir dann die London Brigde passierten (Brocken in Form der London Brigde, vllt sah der Brocken ja mal so aus, mittlerweile einfach ein Fels mit Loch am Boden) fuhren wir wohl zum coolsten, chilligsten, tollsten, schoensten Ort der Great Ocean Road, vllt sogar Australiens oder der Welt, man weiss es nicht… Es war eine Bucht, die Loch Ard Gorge hiess. Dort lagen wir dann 2 Stunden und bruzelten in der Sonne bei 25 Grad, und Badeten… Gluecklicherweise waren zu der Tageszeit noch nicht ganz viele Leute dort, sodass man ein wenig das gefuehl hatte an einem einsamen Ort zu sein. Weiter ging es dann zu einem Wal-Lookout nach Warrnambool, leider wollten an dem Tag vwohl keine Wale vorbeikommen und wir betrachteten 20 Minuten lang einen Labrador, und 3 Surfer. Die Nacht wurde dann in Portland verbracht, einer kleinen Hafenstadt. Auch diese Nacht wurde wie die anderen im Auto verbracht, zumindest von den Sparfuechsen Mona und mir, da Nele noch ein wenig am kraenkeln war schlief sie im Hostel. Damit waren wir dann auch mit der Great Ocean Road fertig und fuhren am naechsten morgen weiter gen Adelaide, 587 km lagen vor uns. Wir fuhren durch den sogenannten Busch, dort sah ich dann auch die erste Schlange am Strassenrand und auch das erste Kangoroo, ebenfalls am Strassenrand, leider fehlte etwas. Nach reichlicher bekundet (am Vorbeifahren) fiel mir auf das es der Kopf war. Naja was positives hat es ja, so kann es den Kopf nicht mehr haengen lassen… Kurz vor Adelaide erreichten wir die aelteste Deutsche Stadt in Australien, uind zwar Hahnendorf, hatte allerdings nicht viel mit Deutschland zu tun, sondern eher ein recht langweiliger Bayernabklatsch. Weiter ging es nach Adelaide, 7 Stunden fahr lagen hinter uns, und dann wieder dieses Grossstadtgetuemmel, ohne zu wissen wo man hin moechte… Ist nicht zwingend meine Lieblingsbeschaeftigung dann Auto zu fahren, aber mussten wir ja durch. Nach ausgiebiger Suche mit Hilfe der Lonley Planets (Buch) fanden wir dann auch ein gescheites Hostel mit Parkplatz. Allerdings musste die Uhr umgestellt werden, wo ich mir dann auch bei dachte das die spinnen, die Australier. Eine HALBE Stunde zurueck… Die Nacht wurde in einem Bett verbracht, der Morgen mit einem Saunagang im Hostel gestartet, und weiter ging es zum Internet, wo ich nun sitze, also bis dahin liebe Freunde. Und geniesst das Wetter 😛



Erste Job-Erfahrungen

1 11 2010

Moin Moin sagt der Bauer wenn er in den Stall kommt : Moin Moin!

So, heute vor zwei Wochen startete mein erster Arbeitstag in Australien, somit habe ich sowohl schon auf der Norhalbkugel als auch auf der Suedhalbkugel gearbeitet, wer kann das schon von sich behaupten =)

Gut, zum Rasenmaehen und Unkrautzupfen gibt es evtl nicht ganz soviel spannendes zu berichten, aber ich versuche mal das beste draus zu machen… : Taeglich bin ich 5 Stunden hinter einem schiebbaren Handrasenmaeher (mit Motor ohne Gashebel oder aehnliches) hinterhergerannt, teilweise bergauf und wieder bergab. Im Schnitt dann weitere 2 Stunden taeglich damit verbracht, Unkraut zu zupfen. Dabei habe ich dann auch einige bunte und zum Teil unbekannte Insekten getroffen, wie z.B eine Spinne die in etwa so aussah wie eine „Schwarze Wittwe“, ich muss dazu allerdings das ich bis dato diese nur auf einem Bild gesehen hatte. Gluecklicherweise hatte mein „Chef“ dieses Tierchen auch entdeckt und mir fix erklaert das ich mit ihr nicht zwingend in beruehrung kommen sollte, da sie einem schon ganz gut Schmerzen zufuegen kann und dadurch einige Tage krank macht. Nachdem er daran gescheitert war diese etwa 3 cm lange , 2 cm breite und ebenfalls 2 cm hohe Spinne zu vernichten musste ich Handanlegen und habe somit auch schon mein erstes Opfer in Australien gebracht.   Aber es gab durchaus auch andere Seiten im Job eines „good worker“- Rasenmaehers, wie z.B. die vielen Omas die einem Schokolade, Trinken oder ein paar Dollar zusteckten. Oder aber auch die jungen Reichen, wo man normal nicht soleicht in den Garten kommt, bzw das Grundstueck betreten darf, somit habe ich unteranderen schon einige Porsches, Mercedes, Hammer oder teure BMW gesehen, mit einem dazugehoerigen Haus, welches einen Blick auf die Skyline Melbournes garantiert und einen verdammt gut gemaehten Rasen besitzt, ich moechte sogar behaupten dass ich selten soviele gute gemaehte Rasen in einer so kurzen Zeit gesehen habe wie hier in Melbourne, und das wird was heissen…                        Nun kann ich auch behaupten das ich fuer einen Moerder gearbeitet habe, ob man darauf stolz sein kann bezweifel ich, aber man wirds so schnell nicht vergessen. Die Geschichte wie es dazu kam ist wiefolgt: Der 50 jaehrige Mann kam  (wie mein Chef berichtete) vor etwa 25 Jahren aus einem Laden heraus, entdeckte jemanden der sein Auto aufknacken wollte, und brachte ihn dann mit einen Schlag in Unmacht, brachte ihn zur Polizei und am naechsten Tag ist er dann an Hirnquetschungen gestorben, da hat sich der Herr Autodieb wohl den falschen Wagen rausgepickt. So wie ich das verstanden habe hat er der Polizei auch nicht erzaehlt das er ihn geschlagen hat, und somit war er auch nicht im Gefaengnis…   

Gut, in der ersten Woche war das Wetter dann so zwischen 25- 30 Grad, am Wochenende natuerlich Regen und um die 18 Grad. In der zweiten Woche sah es genauso aus damit der Eike auch schoen ins Schwitzen kommt.^^

Nach der Arbeit verbrachten Nele und ich dann die Tage damit, etwas mit den 3 Deutschen Maedchen zu unternehmen(Mareike, Henrieke und Mona), wie z.B. freilaufende , etwa 30 cm grosse Pinguine am Strand von St. Kilda zu betrachten, eine Pizza zu essen oder vor der Polizei zu fluechten…

Vor der Ploizei fluechten??? Was ist da denn los?   Ehhhhh, Verrat ich nicht.

Oder wir haben etwas mit dem irischen paerchen (chris und Kellie( und nicht Kate wie im Bericht zuvor behauptet) unternommen. Somit haben wir auch schon unseren ersten Kinofilm bzw, habe ich meinen ersten Kinofilm in Englisch gesehen, war Gott sei Dank ein Horrorfilm, somit kam dort auch nicht ganz soviele Konversationen drin vor. Wobei ich sagen muss das die Sache mit dem Englisch mitlerweile ganz gut laueft, die Leute wissen was ich will, ich weiss was sie wollen und ich habe sogar schon einige neue Woerter in meinem Wortschatz mit aufnehmen koennen und die Zeitformen verbessern sich auch… Toll was?

Achja um nochmal auf die Geschichte mit der Polizei drauf zurueck zu kommen,ehhh verrate ich immer noch nicht!

Am Mittwoch geht es jetzt mit einem gemieteten Kombi die Great Ocean Road lang gen Adelaid, anschliessend nach Kangoroo Island und wieder zuruck nach Melbourne. Fuer diese Strecke begleitet uns die Mona, und der Trip wird wohl 10 Tage dauern. Anschliessend naechtigen Nele und ich noch eine Nacht  in Melbourne um dann ab nach Neuseeland zu fliegen um mit meinem Lieblingsbruder und seiner Freundinn dort ebenfalls ein Auto zu mieten und rumzucruisen (ist uebrigens auch mein einziger Bruder, aber das nur so nebenbei).

Okay, das mit der Polizei war nun so: Eines Tages sind Mona und ich durch die Stadt gewatschelt und wollten irgendwo etwas Speisen, dann entdeckten wir diese Fahrradmietstationen, wo wir uns dann 2 von mieteten, als wir dann auf dem Fahrrad gelesen hatten dass es hier verboten waere „ohne Helm zu fahren“ mussten wir dann natuerlich erstmal zuruck, und kamen dann auch promt an einer Strasse vorbei wo etwa 5 Polizeiwagen standen. Der eine Polizist fand es wohl nicht so lustig das wir keinen Helm aufhatten und hat uns promt angesprochen, er sass allerdings im Auto und wir fuhren gerade in die andere Richtung deshalb haben wir ihn „leider nicht“ gehoert, und haben uns schnell in einer Nebenstrasse versteckt. Gut ganz so aufregend und spektakulaer wie ich es zuvor angedeutet hatte war es wohl nicht, aber immerhin habt ihr \ hast du den Bericht nun fast zu Ende gelesen.

Okay ich meld mich denn irgendwann nochmal, und dann auch mit einigen Bildern, bis dato war die Motivation zum Hochladen nocht nicht so vorhanden^^…

somit verbleibe ich mit einem Freundlichen Tschoe mit oe!



und Zack, da ist er!

17 10 2010

Hallo liebes Reisetagebuch!

Wie gehts? Mir geht es ganz gut!^^

Die letzten Tage verbrachte ich zunehmend damit, auszuschlafen und ein Buch zu lesen, da das Wetter recht bescheiden ist/ war.

Donnerstag Abend sind Nele und ich mit unseren beiden Zimmerkollegen (Chris unk Kate)aus Irland nach St. Kilda raus gefahren.Dort haben wir dann zuenachst einmal  die ersten 30 Minuten damit verbracht noch reichlich Freundinnen von Kate aus ganz UK aufzusammeln. Als wir dies dann endlich geschafft hatten trieb es uns dann auch direkt in die erste Disco bzw Bar, mal wieder irgendein unscheinbarer Hintereingang in irgendeiner Nebenstrasse. An diesem Abend haben wir aber erst einmal reichlich Lehrstunden in Englisch bekommen, da unsere Freunde von der Insel sich wohl laenger nicht mehr gesehen hatten, sprachen sie auch sehr schnelles Englisch untereinander und nahmen recht wenig Ruecksicht auf uns, was sie immer wieder entschludigten, aber es stoerte mich auch nicht wirklich. Somit verbrachte ich den Abend zunachst einmal damit die umstehende partybevoelkerung zu beobachten, und kam zu dem Endschluss dass es wohl eine der staerken der Aussies ist, gut und reichlich  zu feiern. Anschliessend schloss ich mich denn auch nach einigen smusen Stuendchen auch zwei Australiern an und versuchte ein wenig mein Tanzbein zu schwingen, das hielt allerdings nicht lange an, da ein Wet-Tshit-Contest anstand. Gespannt versammelten sich, ueberwingend juenge Maenner, sabbernd vor der Buehne (meine Wenigkeit schaute sich das geschehen natuerlich aus der Ferne an). Als dann allerdings die ersten Akteure die Buehne betraten , wurden die Sabberfaeden schnell weniger, scheinbar hatten es nur Maenner darauf abgesehen ihren Oberkoerper zu praesentieren … Nach dem dritten jungen entbloessden Mann war das Zenarium zum Glueck auch wieder zu Ende. Mir sollte es recht sein, denn die muedigkleit schliech nun doch ein und somit fuhren wir dann auch wieder zurueck zum Hostel.

Am nachsten Morgen bekam ich dann endlich den heissersaehnten Telefonanruf, ich darf nun Montag anfangen von 8 – 15 uhr Rasen zu maehen, die bezahlung ist auch recht ordentlich, ungefaehr 11-12 euro die Stunde sind ja nicht das schlechteste, man muss allerdings sagen das Melbourne recht teuer ist, von daher gleicht sich das auch schon wieder aus… Somit werden wir wohl noch die naechsten 2 – 3 Wochen in Melbourne bleiben…

Jetzt scheint der Stein auch ordentlich zu Rollen, habe gerade einen neuen Job angeboten bekommen, in ner Wurstfabrik, den muss ich allerdings ablehenen… Naja mit dem Hintergrund solls mir Recht sein…

Gut, denn mal Tschuess liebes Tagebuch…

von Eike



Bier muss nicht immer teuer sein

10 10 2010

So da bin ich wieder (der Eike),

die letzten Tage sind ebenfalls gut ueberstanden, sogar beidseitig, der Jetlag von Nele ist dahin und Melbourne konnte im Sturm erobert werden.

Nachdem wir nun auch uns koerperlich betaetigt haben (Joggen) und auch regelmaessig und selber Essen kochen (ja auch ich), wurde dann auch der erste Abend in einer Bar verbracht. Am Donnerstag Abend mussten wir ja noch unseren Gutschein fuer ein Bier einloesen, da man es hier ja nicht allzu billig bekommt wurde dieser auch promt dem Kellner in die Hand gedrueckt. Anfangs war es wirklich nicht die Bar, wo man einen Abend verbringen wollte, aber das Bier musste ja weg.Nach einigen Minuten aber kamen Nele und ich denn auch ins Gespraech mit dem neben uns sitzenden Aussie (Peet), Anfangs verstand ich wenig, aber nachdem er meinte das ich die anderen paar ^^ Biersorten auch noch kosten sollte wurde es auch mit dem Englisch besser. Und ich brauchte noch nichteinmal etwas dafuer zu bezahlen, da ich ja sein Special Guest war. Mir sollls Recht sein… Anschliessend ging Nele auch ins Bett und ich kam mit dem naechsten Aussie (Karl) ins Gepraech der positiv auf mich und meine Nationalitaet zu sprechen war, da ja der Jaegermeister aus Deutschland kam, worauf ich diesen natuerlich auch kosten musste. Karl hatte uebrigens 5 Toechter…. Von denen er wusste, wie er mir berichtete^^ Gut, als naechsten wurde dann noch mit den Leuten und nem Deutschen die naechste Bar getestet, wo das heitere kennenlernen weiterging.

Was ich damit sagen will, man kann hier wirklich schnell nette Leute kennen lernen, und spendabel sind sie oft auch, ist einem zwar unangenehm, aber naja gut, wenn sie drauf bestehen =)

Am naechsten Tag wurde dann auch mal ein schoener Burger getestet (da Jann, mein Bruder mir von den Aussies – Burgern ja reichlich vorgeschwaermt hatte) Nele nahm einen Veggie und ich einen Maennerburger, und ich glaub ich geh gleich nochmal in den Laden, war also nicht der schlechteste… \

Die weiteren Abende wurde dann aam Fluss oder Federations-Square verbracht… Also hatten wir eine recht laessige, nette erste Woche (finde ich) und kroenten diese mit einem Atemberaubendem Zoobesuch fuer laeppische 20 Euro Eintritt :D…

Als naechstet steht bei mir die Jobsuche an, habe auch schon eine Adresse bekommen, wo ich gradeeben eine E-mail hingeschrieben habe… Kuechenhelfer, warum nicht^^ Aber nun steht erstmal die Sonne geniessen an … 25 grad =)

See you later Aligator



Zentrum und St. Kilda

6 10 2010

Moin Moin Leute,

die ersten zweit Tage mehr oder weniger gut ueberstanden…

Zuenaechst einmal waren wir am Montag in der Stadt, um alles formelle zu erledigen, aber darueber wurde ja bereits berichtet. Den Abend hatten wir dann noch am Yarra Fluss verbracht, mit Musik im hintergrund und neben den Feuerplaetzen in Melbournes Innenstadt… gefiel und soweit ganz gut… Am Dienstag waren wir dann in St. Kilda, einem Stadtteil von Melbourne… Einer der bessern moechte ich an dieser Stelle mal behaupte, ueberall stehen Eingentumswohnungen und Palmen, ein wenig fuehlte ich mich an Miami erinnert obwohl ich dort noch nicht war, hinzu kam naemlich der durchaus schoene Sandstrand mit einem langen Pier wo am Ende ein Restaurant stand… Gut dort wollten wir denn auch mal was trinken, Nele bestellte sich eine Cola ungefaehr 2,80 hat sie dafuer bezeahlt, das war ja noch recht human, als ich dann aber mein kleines bier fuer 6,50 bezahlen musste ist mir der Entschluss in zukunft im Restaurant kein Bier mehr zu trinken recht leicht gefallen, naja Schwund ist ueberall… Dafuer war der Blick uebers wasser zur Skyline Melbournes umso besser =)…

Koerperlich gehts mir soweit ziemlich gut, Nele hat leider noch ein wenig mit dem Jetlag zu kaempfen, aber ich denke das Problem wird sich schnell beheben, ich meine das es auch schon besser geworden ist…

Bis Dennimanski von hier aus…

Von: Eike